Tuggen II - Maerchler Derby

14.05.2019

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Nach der knappen Derbypleite gegen die Gelbschwarzen letztes Wochenende stand diesen Samstag das Revierderby der Region March-Höfe an. Die zweite Mannschaft der Stars stieg auf diese Saison hin aus der vierten Liga auf. Somit war es das erste Rendezvous von Tuggen II und Mach-Höfe II in den letzten Jahren. Glücklicherweise verfügte der Coachingstaff dank Mäni «IT-König» Kistler bereits im Voraus über genügend Insiderinformationen. Kistler spielte viele Jahre für die andere Mannschaft der Region. Leider konnte man das Spiel nicht in Bestbesetzung antreten. Christoph «Chrigu» Schneeberger befand sich aufgrund seines lädierten Daumens in der Reha in Bratislava – gab er mindestens als Grund an. Zufällig findet dort aktuell die Eishockey Weltmeisterschaft statt und die Schweiz besitzt noch im Kader noch eine Vakanz!!! Daneben hielt sich Ruoss in Amerika auf. Man munkelt, er sei auf Stimmenfang für seine bevorstehende Kandidatur als nächster US-Präsident. Auch die Zehnder-Fraktion entsendete nur jenen Spieler mit der meisten Freizeit: Vollzeitstudent Michael Zehnder, der sich in der Garderobe nie für den Jux «falschi Liblifarb» zu schade ist. Aus den Analysen der bisherigen Saisonspiele ergab sich, dass die Tuggner jeweils in den ersten zwei Minuten nach Spielbeginn bzw. der Pause besonders anfällig für Gegentore sind – in fünf Spielen bekam man sage und schreibe sechs Gegentore in diesen Phasen. Da man das Problem nun ja kannte, konnte nichts mehr schief gehen.

 

45 Sekunden gespielt, March-Höfe eins, Tuggen null! Und es kam noch bitterer. Bis zur sechsten Minute führte der Gegner, welcher nur mit sieben Nasen anreiste, bereits mit drei zu null Toren. Grund genug für Coach Heuberger sein Timeout einzusetzen. Dies machte sich auch bezahlt. In der Folge erarbeitete sich vor allem die zweite Linie einige hervorragende Chancen zum Anschlusstreffer, konnte den Star-Torwart der Stars (was für ein geniales Wortspiel) jedoch nicht bezwingen. Erst in der elften Minute umkurvte Verteidiger Meyer mit einem seiner gefürchteten Vorstösse die Gegner wie Slalomstangen und legte dem alleinstehenden G. Pfister zum 3:1 Anschlusstreffer auf. Tuggen kontrollierte nun das Spiel. In Überzahl nutze Mikel Kistler einen Wechselfehler der March-Höfe Sternen aus und schickte mit einem 50 Meter Pass G. Pfister auf Reisen, welcher die Scheibe irgendwie ins Tor stolperte. Kurz darauf eroberte Michi Zehnder – unterdessen im korrekten Trikot – im eigenen Drittel die Scheibe und legte sie für Michael «» Margelisch ab. Dieser zündete den Turbo, dribbelte sich über das halbe Feld und erzielte den überfälligen Ausgleich mit einem präzisen Weitschuss. Bis zum Pausenpfiff fielen keine weiteren Treffer mehr. Somit begann in Halbzeit zwei das Spiel von vorne.

 

Bereits früh im zweiten Durchgang durfte Tuggen in Überzahl agieren. Den Abpraller einer Direktabnahme von Babyproduzent Heuberger drückte der trotz Krankheit durch vollen Einsatz auffallende Peter über die Linie. Keine fünfzehn Sekunden später traf auch noch M. Kistler und machte den Doppelschlag perfekt. Diesen Vorsprung wollte man nicht mehr hergeben und für die restlichen 20 Minuten die bloss sieben Gegner dem Puck hinterherrennen lassen. Leider klappte auch dieser Plan nicht und bereits eine Minute später kombinierten sich die Stars durch die Tuggner Defensive zum 4:5 Anschlusstor. Mit nur einem Tor Vorsprung kontrollierte man die Gegner nach wie vor. In der 40 Minute dann der Donnerschlag. Ein ungefährlicher Verzweiflungsschuss fand den Weg unglücklich zwischen den Schonern von Torhüter Fischli hindurch. Der Ausgleich war besiegelt. In den ersten Spielen zeichneten sich die Tuggner Torwarte jeweils dadurch aus, dass sie nach einer Einwechslung ihren Kasten sauber hielten. Der eingewechselte Eggler durfte sich sogleich in Unterzahl beweisen – David «Chnellni» Knobel erinnerte sich, dass er seine obligatorische 2 Minuten Strafe noch nicht eingeholt hatte. In der folgenden Unterzahl wurde ein Schuss der Stars abgelenkt und überlistete Torhüter Eggler beinahe. Weil sich bei dieser Aktion ein Gegner ein Wehwehchen zuzog und auf dem Feld liegen blieb, pfiffen die Schiedsrichter das Spiel ab und es wurde in der Mitte angespielt. Pfister gewann das Bully, spielte zurück zu Heuberger und zog trotz Unterzahl Richtung Tor. Ein feiner Flip-Pass und Pfister stand plötzlich mutterseelenalleine vor dem Tor. Mit seinem dritten Tor – der vierte Hattrick des vierten Spielers in sechs Spielen – ging Tuggen fünf Minuten vor Schluss erneut in Führung. Die restliche Spielzeit brachte man mehr oder weniger souverän über die Runden. Der Sieg wurde erst gemeinsam mit den Gegnern – man kennt sich ja – bei einem gemütlichen Hopfentee in der Inlinehalle gefeiert. Jene welche noch nicht genug hatten, verschoben sich für einen Absacker, einen Burger sowie hockeyliche Fachgespräche noch ins Laguna. Nun folgen entscheidende Wochen. In den zwei aufeinanderfolgenden Doppelrunden kann das Ziel «Playoffs» schon beinahe erreicht werden.

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