Saisonende für Team III

22.06.2016

Nach gelungenem Saisonstart folgten zuletzt sieben Niederlagen in Folge. Logischerweise stand für das Team bereits einiges auf dem Spiel. So waren vor der letzten „Doppelrunde“ nicht nur die Gemüter erhitzt, sondern auch die Tabellensituation äusserst besorgniserregend. Denn das Team 3 grüsste vom ungeliebten siebten Tabellenplatz, welcher den Gang in die Playouts bedeuten würde. Wollte man nun die besagten Playouts aus eigener Kraft verhindern, mussten zumindest die letzten zwei Spiele gewonnen werden. Michael Heuberger, bis anhin Coach der Mannschaft, traf vor diesen Spielen noch entscheidende Veränderungen. Selbstlos entliess er sich selbst vom Trainerposten und fand in den Personen Dino Regli und Philip Walser geeigneten Ersatz.

 

Die nötigen Vorbereitungen waren getroffen und somit musste am Samstag, ab 10:00 Uhr der erste Pflichtsieg realisiert werden. Selten waren die Konzentration in der Garderobe und die Intensität beim Einspielen höher als bei diesem Spiel. Sicherlich trugen auch die Worte von Coach Dino Regli dazu bei, die wie Balsam auf die geschundenen Hockeyseelen der Tuggner wirkten. So übernahm man direkt nach Anpfiff das Spieldiktat und setzte den Gegner unter Druck. Bei anhaltender Spielweise war es nur eine Frage der Zeit, ehe aus den Bemühungen ein Tor entstehen würde. In der 7 Minute war es während des Powerplays dann soweit. S. Suter konnte den ersten Treffer mittels intensiver Arbeit vor dem gegnerischen Torhüter erzielen. In der 18 Minute setzte sich N. Marzan in bekannter Manier hinter dem gegnerischen Tor durch und bediente M. Margelisch mit einem Pass welcher im Tor untergebracht wurde. Jona konnte reagieren und zwei Tore zum vermeintlichen Pausenstand von 2:2 erzielen. Mit diesem Spielstand waren die Tuggner jedoch nicht Einverstanden und konnten durch N. Marzan 5 Sekunden vor der Pausensirene den erneuten Führungstreffer zum 2:3 erzielen. Nach der Pause wurde Druckvoll weiter gespielt und in der 27 Minute durch N. Marzan mit dem nächsten Treffer belohnt. Jona wurde in den folgenden Minuten stärker und spielte auch vermehrt Aggressiver. Doch die Bemühungen wurden durch den sicheren Torhüter R. Blöchlinger zunichte gemacht. In der 36‘ Minute spielte F. Vaszonyi einen öffnenden Querpass auf M.Margelisch, welcher den gegnerischen Verteidiger und Torhüter zum 2:5 überlisten konnte. Nachfolgend wurden weitere Chancen vergeben und Jona wurde in den letzten Minuten erneut stärker. Mit dem lang ersehnten Sieg vor Augen wurden die Tuggner plötzlich sichtbar Nervös und kassierten 5 respektive 4 Minuten vor Schluss zwei weitere Gegentreffer. Das folgende Timeout und die Anweisungen von Coach Dino Regli verfehlte seine Wirkung nicht! Der Vorsprung wurde über die Zeit gebracht und 3 wichtige Punkte im „Strichkampf“ gewonnen.

 

Der Strichkampf blieb also bis zur letzten Spielrunde offen. Die Tatsache, dass die direkten Gegner aus Jona und Freienbach gegeneinander antreten mussten, war für die Tuggner von Vorteil. Entsprechend konnte mit einem weiteren Sieg gegen die Shamrocks aus Zürich der Gang in die Playouts vermieden werden.

 

Somit ging man am Montag-Abend um 20:15 in die Partie gegen die Shamrocks. Vor der Halle wurde noch Ausgiebig mit dem bestens bekannten Gegner über die Fussball-Europameisterschaft, die übrigen Teams innerhalb der dritten Liga und das bevorstehende Spiel geplaudert. In der Garderobe waren die Anspannung und das Wissen um die Wichtigkeit des bevorstehenden Spiels jedoch gut spürbar. Dies wiederum veranlasste den Coach Philip Walser, noch einige klare Worte zu platzieren, so dass ein jeder höchst Motiviert auf das Spielfeld stürmte. Die Tuggner starteten mit viel Schwung und Elan, konnten vorerst aber keine Tore erzielen. Die Nervosität, vor allem in der Tuggner Verteidigung, traf durch den ausbleibenden Torerfolg auf guten Nährboden. Folglich ist es auch kaum erstaunlich, dass der Gegner aus Zürich viele Freiheiten genoss und zweimal einnetzen konnte. Es dauerte bis zur 17 Minute ehe N. Marzan nach schönem Zuspiel durch F. Vaszonyi für Tuggen den Anschlusstreffer realiseren konnte. In der 22 Minute konnte der besagte F. Vaszonyi selbst in das Gehäuse zum Ausgleich schiessen. Der Ausgleichstreffer sollte jedoch nicht von langer Dauer sein! Ein missglückter Schuss der Tuggner wurde direkt auf den Stock eines Gegners befreit, welcher nur noch den Torhüter vor sich hatte und zum 2:3 Pausenstand traf. Der Coach hielt in der Pause eine energische und feurige Ansprache, welche den Torhunger samt nervösen Verteidigern wachrütteln konnte. Kurz nach Wiederanpfiff gelang der erneute Ausgleichstreffer, abermals erzielt durch F. Vaszonyi. Die weiteren Minuten verliefen Ausgeglichen und es wurden beidseits viele Chancen verschossen. Bis zur 40 Minute dauerte es, ehe das nächste Tor viel. Wieder traf der eigentliche Torhüter S. Suter, welcher über eine erstaunlich hohe Torquote aus vier Spielen als Feldspieler verfügt. Bereits zu diesem Zeitpunkt war spürbar, dass der Gegner, welcher nur mit 7 Mann angetreten war, nicht mehr wollte und auch nicht mehr auf Sieg spielen musste. So konnten die Tuggner in der 43‘ Minute durch L. Pfister und in der 49‘ Minute durch R. Zehnder weitere Tore erzielen. Mit einem versöhnlichen 3:6 konnte somit das letzte Spiel gewonnen und der Gang in die Playouts vermieden werden.

 

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