Tuggen II - Das Z-Fighters-Debakel

03.05.2016

Zunächst eine Anmerkung über den Autor: Obwohl er einen journalistischen Fachausweis besitzt – also eigentlich ein geübter Schreiber ist – hat er in diesem Text aus Schutz des Teams und sich selbst auf jegliche journalistische Ausgewogenheit und Professionalität verzichtet.

 

Zum Spiel gegen die Z-Fighters in Hochdorf vom vergangenen Samstag reiste nur ein dezimiertes Kader. Von limitiert zu sprechen, wäre aber wohl etwas frech. Immerhin spielten neben dem angeschlagenen Captain Rothe (Zitat vor dem Spiel: «Mir isch so schlächt. Ich weiss nöd was mit mir los isch.») auch durchaus fähige und motivierte Spieler wie Topscorer und Nuckelpuck-Spezialist Vasco Pfister oder Torhüter Marzell Züger – trotz teilweise desolater Defensive zweiter in der Torhüterwertung der Liga (155 Speilminuten, 10 Gegentore). Dennoch fehlten wichtige Teamstützen wie die jungen Wilden und Coach Fabio Lutz, die in der Nationalmannschaft engagiert waren, oder Roberto Mettler (Damenturnen).

 

Das mit nur zwei neu ausgewürfelten Blöcken antretende Tuggen startete denn auch lausig in die Partie. Bereits in der 4 und 5 Minute kachelte es im Gehäuse hinter Marzell Züger. Die Schuldigen an den Gegentreffen würde der Autor gerne namentlich nennen, er kann sich aber nicht mehr erinnern. Besser ists, denn auch sein Name könnte darunter sein. Doch so ein 2:0 Rückstand ist für die Tuggner in dieser Saison nichts Neues. Ruhig und gelassen – 6 Minute, Strafe für Simon Lutz und 12 Minute, Strafe für Simon Lutz – machte man sich auf die Aufholjagd. Immerhin noch vor dem Pausenpfiff schaffte Tuggen durch Philip Zellweger den Anschlusstreffer, der sich in der Folge dazu hinreissen liess, mitten auf dem Spielfeld ein Lied von Justin Bieber zu trellern. «Ich bin wie dä Justin Bieber, eifach nöd Schwul», so der Torschütze – was er auch immer damit sagen wollte… (Zitiate wurden nicht verifiziert).

 

Nach der Pause stand für Tuggen dann eine doppelte Überzahl an. Der Tabellenführer brachte allerdings weniger Gefahr vor das gegnerische Tor als es einer von Urban Zügers Bierfürzen gebracht hätte. Dazu ein Zitat aus dem Training von Captain Rothe: «Powerplay müemer nüme üebe. Das chömer!!!» Immerhin, in der 23 Minute kam der Ausgleich durch den zweiten anwesenden Youngster im Team. Jan Kessler machte sein obligates Tor – noch vor der obligaten dummen Strafe, die dann in der 42 Minute folgen sollte. Die Märchler Spasstruppe hatte sich einmal mehr zurückgekämpft. Apropos kämpfen:  36 Minute, Strafe für Simon Lutz, der somit für zehn Minuten aufs Strafbänkli musste. Tuggen fing sich wieder und schoss durch den zweiten Treffer von Team-Bieber Zellweger gar in der 40 Minute zur 2:3 Führung ein. Nur eine Minute später waren die Euphorie und der unbedingte Wille eine gute Defensivleitung zu zeigen aber wieder dahin. Der Z-Fighters-Ligatopscorer schoss zum 3:3 ein. Was dann folgte, war ein Trauerspiel. Innert kürzester Zeit zogen die Oberrüteler oder wie auch immer auf 5:3 davon.

 

Die Siegesserie der Tuggner hat damit nach fünf Spielen ein Ende genommen. Einen Schuldigen zu finden war nach dem Spiel schwierig. Einen Versuch machte David Knobel: «Ich chum nie meh uf Hochdorf!!! Die Halle isch so scheisse!!!» Eine Positive Nachricht gibt es dennoch: Simon Lutz steht mit 34 Strafminuten auf Platz zwei der Liga-Strafenliste. Und natürlich… Tuggen 2 bleibt dank Niederlagen von Linth und den Z-Fighters am Sonntag Tabellenführer! (O.B)

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