Perfektes Wochenende für Rolling Stoned Tuggen

27.04.2016

Die NLA Inlinehockeyteams von Linth und Tuggen verbindet seit geraumer Zeit eine spezielle Beziehung: einerseits trainieren beide in der gleichen Halle, kennen und schätzen sich, andererseits gab es auf dem Spielfeld schon einige denkwürdige Matches mit hochhergehenden Emotionen. Beide Mannschaften waren sofort willens das Spieldiktat zu übernehmen, so kam es auch zu einigen Chancen, welche die beiden Torhüter jeweils zu Nichte machten. Tuggen musste alsbald in Unterzahl spielen, wie noch so einige weitere Male in diesem Match, überstand diese aber und konnte durch Andreas Vetter in der achten Minute, ebenfalls in Überzahl, den Führungstreffer erzielen. Der offene Schlagabtausch ging nun munter weiter, mit teils hochkarätigen Chancen. Bei den Märchlern war der unbedingte Willen zum Sieg zu erkennen: in der Defensive zogen alle an einem Strick und verteidigten jeden Meter der eigenen Zone verbissen, in der Offensive wurde kompromisslos der direkte Weg aufs Tor gesucht. Einer dieser überfallartigen Angriffe führte durch Nino Marzan in der 21. Minute zum zweiten Tuggner Treffer. Die vier Spielminuten vor der Pause hatten es in sich, konnten die Märchler doch gleich vier Treffer, zum eher unerwarteten Pausenstand von 5:0, verbuchen. 

 

Die Zuschauer im Allgemeinen und die Linth-Anhänger im Besonderen, waren nun gespannt wie sich das Tuggner Spiel entwickeln würde, hatte doch das Team von Coach Andreas Vetter in der bisherigen Saison einige inkonstante Phasen während der Spiele. Weiterhin wurde schnelles, attraktives Inlinehockey geboten, auch wenn es eine gute Viertelstunde bis zum ersten Tor dauerte. Diesmal traf Stefan Horber für Linth, selbiger Spieler doppelte kurz darauf in Überzahl nach. Nun stand den Tuggner eine heisse Schlussphase bevor, vor allem weil Linth nun drückte und die Märchler zu Fehlern zwang. Dies führte zwangsläufig auch zu Strafen auf Tuggner Seite, was Linth nun rigoros auszunutzen vermochte und so noch zu zwei weiteren Treffern kam. Rolling Stoned beeindruckte dies nur wenig, Marzan besiegelte drei Minuten vor Schluss alle Linthner Hoffnungen auf einen Punktgewinn.

 

Die zweite Mannschaft reitet derweil weiter auf der Erfolgswelle, feierte mit dem Sieg gegen Rüschlikon bereits den fünften Vollererfolg. Die Teams schenkten sich nichts, bereits nach zehn Minuten stand es 2:2. Die Tuggner steckten, trotz nochmaligem Rückstand, nicht auf und erzielten bis zur Pause zwei weitere Treffer. Danach wogte das Spiel hin und her, vorläufig ohne weitere Tore, bis zum Ausgleichs Rüschlikons knappe zehn Minuten vor Schluss. Nun folgte ein wahres Hitchcock-Finale: als Tuggens Oliver Bosse knappe zwei Minuten vor Schluss auf die Strafbank geschickt wurde, lagen scheinbar alle Vorteile beim Zürcher Gegner: David Knobel enteilte der gegnerischen Abwehr und versenkte den Puck eiskalt in die Maschen. 30 Sekunden nutzte der starke Riedener die Gelegenheit doch noch und traf zum 4:4. Sowohl Zuschauer als auch ein Grossteil der Spieler fanden sich bereits mit der Verlängerung ab, Vasco Pfister jedoch wollte unbedingt die drei Punkte und feuerte aus der Drehung ein Geschoss ab, der gegnerische Torwart liess sich überraschen und der Siegtreffer, gerade mal drei Sekunden vor Schluss, war geschafft. Die Spieler feierten den Sieg, zusammen mit den vielen Zuschauern, überschwänglich, und durften sich zu Recht zu ihrem Kampfgeist und der tollen Moral beglückwünschen lassen.

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