Tuggen II - Schwacher Auftritt

10.05.2016

Schwacher Auftritt gegen Muttenz

 

Eine Anmerkung der Redaktion: Auch wenn der Autor jeweils versucht, möglichst humorvolle Spielberichte zu verfassen, distanziert er sich in aller Form von den Vorwürfen, er würde es (wie die Jungen heute sagen) «lässig» finden, zu verlieren (um es vorweg zu nehmen: Ja, Tuggä 2 hät wieder verlore!). Auch er ist als Mitglied des Teams nach Niederlagen jeweils sehr enttäuscht. Seine Kurznachrichten nach verlorenen Spielen an seine Freundin enthalten fast genau so viele :-( (traurige Smileys) wie <3 (Härzli). Schwöre!

 

Schon vor dem Spiel gegen die Joggelis aus Basel (nein, sie heissen nicht wirklich so, dennoch findet der Autor diesen Namen passend) ging es drunter und drüber in den Reihen Tuggens. Der Anfang allen Übels war die Party von Rockstar Lenis vom Dutzenberg am Freitag. Dort geht es laut Hörensagen jeweils feuchtfröhlicher zu und her als in der Grotte der Playboy Manison zu ihren besten Zeiten. Der exzentrische Musiker umgibt sich bei seinen Feten gerne mit dem Who is who der Sportwelt. Und wer ist wohl mehr «Who» als Tuggen 2 Topscorer Vasco Pfister. Was genau an der Party vor sich ging, drang leider nicht aus den Mauern von vom Dutzenbergs Anwesen bis zum Autor. Fakt ist jedoch, Topscorer Pfister war Tags darauf (Spieltag gegen Muttenz) verschollen.

 

Selbst in den Sozialen Medien wurde nach dem jüngsten der Pfister Brüder gesucht und von Teamkollege Jan Kessler eine Belohnung von einer Million Dollar auf seinen Kopf ausgesetzt (offenbar ist Maurer ein recht einträglicher Beruf). Die Gerüchte über den Verbleib des Topscorers überschlugen sich. So wollte sein eigener Bruder Loris Pfister beobachtet haben, wie ein Auto mit Basler Kennzeichen durch die March fuhr, auf der Rückbank ein Mann mit Kartoffelsack über dem Kopf. Nach dem die Kantonspolizei Schwyz jedoch Loris’ Aussage aufgenommen hatte, stellte sich heraus: Er hat BS mit SBB verwechselt, ein Auto mit dem Zug und der Kartoffelsack war mit gültigem Billett unterwegs. Auch das Gerücht, Vasco sei kurzfristig für die schwächelnde Eishockeynati aufgeboten worden, dementierte Patrick Fischer sofort via Twitter: «Es käme mir nicht im Traum in den Sinn, Rolling Stoned Team 2 zu schwächen und ihnen ihren Topscorer wegzunehmen.» Nicht aus der Welt geräumt, ist einzig ein Gerücht: Koks und Nutten.

 

Schliesslich konnte Pfister kurz vor Abfahrt nach Sissach doch noch aufgefunden werden. Er befand sich wohlauf in seinem Elternhaus in Tuggen, wo er von Captain Rothe aufgegriffen und mitgenommen wurde. Zu den wirklichen Gründen seines Verbleibs schweigt sich der Topscorer bis heute aus. Selbst auf die Frage von Coach Fabio Lutz: «Wo bisch dänn du verlore gange?» Gabs nur ein schnippisches: «Ich bin nöd verlore gsi, han immer gwüsst wo ich gsi bin», zur Antwort (der Autor zweifelt dies allerdings an und verweist auf die Beweismittel Alkoholfahne und Bierfürze). Kurz zu erwähnen sei dann auch noch die Fahrt nach Sissach, die vor allem für Topscorer und Autor eine Tortur war. Captain Rothe liess in seinem Gangster-BMW seine neu erworbenen Scooter-CDs bei maximal aufgedrehter Lautstärke laufen. Wer diesen «Künstler» nicht kennt: besser so! Seine Werke bestehen lediglich aus lautem Bass und unverständlichen bis sinnlosen englischen Sätzen mit sehr starkem deutschen Akzent. Ein Beispiel: «I’m a Raver Baby, so why don’t you kill me?» Nicht die Frage «why?» beschäftigt den Autor bis heute, sondern «how?» – denn er hätte nach fast eineinhalb Stunden mit dieser Musik gerne allem ein Ende gesetzt…

 

Nun würde der Autor seinen Text gerne beenden, genügend wortreich war er ja schon. Doch es bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als auch noch einige Sätze über das Spiel gegen die Muttenz Legends in Sissach zu verlieren. Zunächst zur Aufstellung: Wiederum reiste Tuggen nur mit zwei Blöcken an. Ins Team zurückgekehrt sind Roberto Mettler (Steigerung der Team-Attraktivität um 88%), Gilles Kessler (hat sein Heftli mit Tschutti-Bildli fast voll) und Fabio Lutz. Abwesend waren dafür David Knobel (Hochzeit – soll dort angeblich zwei Torten vernascht haben, also zwei Chuechestückli gegessen haben natürlich!), Simon Lutz (vom Verband verordnete Anti-Aggressions-Therapie) und Dimitri Beer (Englisch LAP – hat die Frage «I’m a Raver Baby, so why don’t you kill me?» glücklicherweise nicht beantworten müssen, dafür «How much is the fish?»). Vor dem Spiel verteilte Captain Rothe sogar noch Geschenke. Philip Zellweger erhielt die neuste Justin Bieber CD (siehe letzten Artikel oder Weltwoche vom 3. Mai). Zellwegers Kommentar dazu: «Yeah, mis Lieblingslied isch durf». Die Motivation war hoch, so Roberto Mettler: «Bi dem schöne Wätter mönd mir id Halle go hockeyspiele…»

 

Fertig davor gedrückt, nun wirklich zum Spielgeschehen. Hartgesottene Team 2-Fans sollten nun aufhören zu lesen oder zumindest eine rosarote Brille mit stark verschmutzten Gläsern anziehen. Das Spiel von RST 2 (Tabellenführer) gegen die Muttenz Legends (Tabellenschlusslicht) verlief so, wie man dies erwarten konnte – ACHTUNG IRONIE!!! Tuggen wurde auf dem schwierig zu bespielenden Belag in Sissach in der ersten Hälfte mit 4:0 abgefertigt. Wirklich erwähnenswerte Szenen Tuggens fallen dem Autor keine ein. Vielleicht so viel: Das Spiel war geprägt von Strafen und gegenseitigen Provokationen, deshalb auch die nicht sehr nette Bemerkung am Anfang des Textes (Joggelis aus Basel). In der zweiten Hälfte fing sich Tuggen dann aber und spielte die limitierten Basler gegen die Wand. Tuggen 2 kam durch Tore von Roberto Mettler und Gilles Kessler auf 4:2 heran. Danach wollte es mit dem Toreschiessen jedoch nicht mehr klappen. Entweder wurden die zahlreichen Chancen vom gegnerischen Torhüter oder der Torumrandung vereitelt. Als schliesslich gut fünf Minuten vor Schluss doch noch ein Muttenzer irgendwie vors Tuggner Tor stolperte und zum 5:2 einschoss, war dies der Genickbruch für die Märchler. Bis zum Spielende war man nur noch um Schadensbegrenzung bemüht, es blieb somit bei diesem Resultat.

 

Positiv hervorzuheben gibt es eigentlich nur eines: Bei der Rückfahrt wurde kein Scooter mehr gehört. Mit dem Negativen beginnt der Autor besser gar nicht erst… Dennoch, die Saison ist noch jung, noch steht man auf Rang 2 der Tabelle und alle sind heiss auf das nächste Heimspiel, wenn es wieder gegen Muttenz geht!!!

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