RST II VS. Stansstad

26.04.2017

Eine «kurze» Vorbemerkung: Der Bericht zum letzten Spiel gegen Laupersdorf 2 ist der vereinseigenen Zensurbehörde zum Opfer gefallen. Wegen anstössiger Begriffe hat man ihn bewusst nicht auf der Homepage veröffentlicht. Aber keine Angst: Er kann beim Hehler des Vertrauens via WhatsApp bezogen werden oder man wartet bis Ende Saison und bestellt die streng limitierte Buchversion mit allen Spielberichten und Bonusmaterial. Der Autor verhandelt momentan ausserdem über die Filmrechte, hat aber ganz genaue Vorstellungen, mit welchen Schauspielern einzelne Rollen zu besetzen sind. Mehr dazu im nächsten Bericht. Das offizielle Statement des Rolling Stoned Vorstands zur Zensur lautet übrigens:

 

«Wir distanzieren uns in aller Form von den Ausführungen des Autors und werden umgehend unsere Freundschaft auf Facebook mit ihm kündigen...

 

...auf Instagram folgen wir ihm wegen seiner tollen Oben-ohne-Selfies aber gerne weiterhin!»

 

 Die Versuche des Autors, die Presse- und Meinungsfreiheit mittels Spielen der beleidigten Leberwurst zu verteidigen, wurden ausserdem hart abgestraft. Maskierte Mitglieder einer totalitären Gruppierung – mutmasslich Vorstandsmitglieder von Rolling Stoned Tuggen – verschleppten ihn in ein kleines Kellerverlies unter der Inlinehockeyhalle Kaltbrunn und fesselten ihn an einen Stuhl. Ohne Sonnenlicht und umgeben von stinkenden Suspensorien (lieber Webmaster, bitte dieses Wort einschwärzen, falls es zu «anriechig» bzw. anrüchig ist) wurde er dort über mehrere Tage hinweg einer Gehirnwäsche unterzogen. 

 

Dieser Bericht wird präsentiert von unserem Gold-Partner:
logo-gutenberg.png

 

Vor seine Flatscreen verwöhnten Augen wurde ein kleiner Röhrenbildschirm gestellt, auf dem pausenlos VHS-Kassetten mit total vornehmem und rechtschaffenem Inhalt abgespielt wurden, um ihm seine eigene anzügliche und obszöne Art vor Augen zu führen und natürlich auszutreiben. Unter den Filmen waren der Exorzist und Pretty Woman, aber auch etliche aufgenommene ARTE-Dokumentationen über grosse und grundanständige Helden der Zeitgeschichte wie Mutter Teresa, Globi, John McClane und Ash Ketchum.  Der Autor musste ausserdem chinesische Propagandafilme nach bewährten Goebblischen Methoden über sich ergehen lassen mit Titeln wie «Freier Journalismus: Das Teufelswerk!» oder «Lügenpresse – warum man nur staatlich kontrollierten Medien vertrauen sollte». Für den fernsehsüchtigen Autor waren aber nicht die Filme und Dokumentationen an sich schlimm, sondern dass er sämtliche Werbepausen ohne (wie zu Hause mit dem Swisscom-TV) zu spulen mitanschauen musste. Ausserdem wurde regelmässig vergessen, die Kassette zu wechseln. Die Frage: «Wer gewinnt das Ameisenrennen?» trieb in schier in den Wahnsinn...

 

Als er schliesslich freigelassen wurde, dröhnte er sich mit einer heftigen Dosis Assi-TV (Bachelor, Ganz&Gloria, Schawinski und Nachmittagen voller RTL) zu, um sich zu rehabilitieren. Ganz erholt hat er sich aber bis heute nicht, wie die folgenden Zeilen beweisen werden.

 

Nun zum Spiel gegen die Nidwaldner aus Stansstad (Für diesen Teilsatz musste der Autor übrigens zweimal googeln, einmal um herauszufinden, wie man Stansstad richtig schreibt und dann nochmals, um zu sehen, zu welchem Kanton es gehört):

 

Bevor nun definitiv zum Spielgeschehen übergegangen wird, aber noch einige Vorschläge von positiven Berichten, die man alternativ zum Spielbericht über die traurige Niederlage Tuggens lesen könnte, die Schlagzeilen in Kürze: Watson «Die 10 herzigsten Büsi-Bilder», 20 Minuten «Michele Hunziker: „Ich bin nicht schwanger“», Blick «Neue Initiative zur Legalisierung von Cannabis» und nochmals Watson «Die 10 lustigsten Büsi-Bilder».

 

Nun wirklich zum Spiel. Die Tuggner Wundertüten lieferten für einmal eine wirklich solide Leistung ab. Dass man dennoch 2:3 verlor, liegt an der mangelnden Chancenauswertung. Lief es auch hinten wie ein Örgeli, machten die Stürmer vorne Sörgeli oder so, könnte man das Ganze auf anständige Weise sagen. Oder: Vorne machten sie keine rein, dass war aber so gar nicht fein. Mann des Spiels war wohl der schlaksige Blondschopf mit dem Proletenslang, Jan Kessler. Der Verteidiger, der in den Spielen davor mit zahlreichen gewonnenen Zweikämpfen glänzte, verfiel in alte Muster und teilte mit seiner Fitze aus wie Schmutzli zu seinen besten Zeiten. An dieser Stelle wird es einmal Zeit, aus der Scorer- und Strafenliste zu zitieren. Auf der Scorerliste musste der Autor lange scrollen, um den ersten Tuggner zu finden. Er befindet sich auf Platz 26 und heisst Daniel Moreno. Der NLA-Spieler hat nur ein Spiel für die zweite Mannschaft bestritten und dabei gleich viele Punkte gesammelt wie der nächste «richtige» Team 2 Spieler auf der Liste, Urban Züger, mit vier Punkten in vier Spielen. Weniger lange suchen, muss man auf der Strafenliste, wo die Tuggner die Plätze 5., 6. und 7. belegen. Gratulation. Die Rangliste der Hitzköpfe führt David Knobel (16 Strafminuten) dicht gefolgt von Fabian Rickli (14 Strafminuten) und Jan Kessler (8 Strafminuten) an. Dabei ist aber wohl der Spielausschluss von Kessler im Spiel gegen Standsstad nicht berücksichtigt. Rechnet man die Minuten zusammen, sassen allein diese drei Tuggner Akteure nach vier Spielen zusammen schon an die 40 Minuten auf der Strafbank, bald die Dauer eines kompletten Spiels. 

 

Nun denn, der Autor war einmal mehr genug wortreich. Vielleicht noch einige positive Begebenheiten:

Jan Kessler bewies vor dem Spiel bei der Musikauswahl, dass er seine Gangster-Attitude nicht von ungefähr hat und beschallte die Kabine mit echt fetten Beats (danke dafür), Urban Züger jammerte nicht ein einziges mal über seinen angeblich mehrfach gebrochenen Finger und es wurden keine Drogen konsumiert! Ausserdem vielversprechend: Roman Rothes Weisheit im nächsten Training: «Ich han letschti Brathärdöpfel gmacht. Woni s Knobligwürz dürber ta han, isch dä Deckel abgheit und es isch alles volle Knobli gsi.» Danke Captain für diese wertvolle, zwischen den Zeilen versteckte Weisheit. Sie wird uns in den kommenden Spielen bestimmt nützlich sein.

 

Eventuell wird «Captain Romans Weisheiten» oder «Tipps der 160-Kilo-Knoblauchbombe» eine neue Sonderkategorie in den kommenden Spielberichten.

 

Herzlichst, euer Autor

 

Erste Mannschaft startet in den Cup 2017/18

Das Fanionteam bekam es am Samstag im ersten Ernstkampf des Wintercups gleich mit dem Titelverteidiger und Lokalrivalen ihcSF Linth I zu tun. Zusätzliche Brisanz verleihte diesem Derby der Fakt, dass dies zugleich der erste Ernstkampf des Teams unter dem neuen Head-Coach Friedli war.

Der Traum vom ersten Titel ist ausgeträumt

Der IHC Rolling Stoned Tuggen verlor im Play-off-Final sowohl das Hin- als auch das Rückspiel (2:3, 2:6) und muss den Schweizer Meistertitel dem verdienten Sieger Laupersdorf überlassen.

NLA Finale

RST FÄHRT MIT DEM CAR NACH OLTEN ANS ERSTE FINALSPIEL GEGEN DEN HC LAUPERSDORF!! MIT ZWEI BEEINDRUCKENDEN SIEGEN IN ZWEI PACKENDEN SPIELEN GEGEN DEN IHCSF LINTH HAT SICH UNSERE 1. MANNSCHAFT DEN FINALEINZUG MEHR ALS VERDIENT.

Tuggen IV – Saisonende

Auch das letzte Saisonspiel gegen March-Höfe ging klar mit 5:2 verloren, obwohl der Start mehr erhoffen liess.

Tuggens NLA-Team gewinnt auch letztes Qualispiel

Das Fanionteam der Tuggner Inlinehockeyaner beendet die Qualifikaton auf dem hervorragenden zweiten Platz, hingegen muss die NLB-Equipe des Clubs die Playouts bestreiten.