RST II – 3 Spiele, 30 Gegentore

12.05.2017

Es wäre nur die halbe Wahrheit, wenn ich behaupten würde, ich hätte in der letzten Woche keine Zeit oder zu viel Stress gehabt, um den Spielbericht der Doppelrunde gegen Wil und die Z-Fighters zu schreiben...

 

Die ganze Wahrheit ist, dass ich keine Zeit und zu viel Stress hatte und schliesslich trotz all meinen Bemühungen irgendjemand mit dem Spielbericht seinen Po abgewischt und das Klo heruntergespült hat, noch bevor ich ihn komplett vom Klopapier im Zweifingersystem auf die Schreibmaschine abtippen und anschliessend per Brieftaube dem Webmaster senden konnte...

 

Wer auch immer behauptet, der Autor sei aufgrund der schlechten Resultate der Spiele frustriert gewesen und habe deshalb auf das Schreiben eines Berichts gesch...en, ist ein Judas und soll von IHS-Funktionären festgenommen und den Grizzlys zum Frass vorgeworfen werden. Gegen eben solche Grizzlys spielte die Wundertütentruppe übrigens am vergangenen Wochenende (man beachte den gelungenen Übergang!).

 

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Zunächst aber noch einige andere Informationen (Übergang wieder zunichte...). Nach dem letzten Artikel sind zahlreiche ungehobelte und teilweise sehr plumpe Leserbriefe mit dem Betreff «Captain Romans Weisheiten» eingegangen. Eine kleine Auswahl: «Jetzt gibt der Specki-Captain auch noch ein Kochbuch heraus oder was!? Verstehe nicht, was das mit «Weisheiten» zu tun hat!!!» oder «Kein Wunder verliert Tuggen 2 mit diesem Captain ständig #zdummzumbrathärdöpfelmache #KnoblauchbombeRAUS».

 

Der Autor möchte seinen Captain an dieser Stelle in Schutz nehmen und beweisen, dass seine Weisheiten durchaus auf eine Weise weise sein können (gecheckt? ;-)). Hier nochmals seine Aussage: «Ich han letschti Brathärdöpfel gmacht. Woni s Knobligwürz dürber ta han, isch dä Deckel abgheit und es isch alles volle Knobli gsi.» Die Auflösung in nicht ganz so rätselhafter Sprache: «Wenn der Konten erst einmal geplatzt ist, fallen die Dinger reihenweise rein.» Damit spricht der Captain wohl auf die mangelnde Chancenauswertung an.

 

Die Rubrik «Captain Romans Weisheiten» wird zum Trotz der negativen Rückmeldungen weitergeführt. Der Autor durfte erst kürzlich wieder Zeuge einer seiner vor Scharfsinn, Weltkenntnis und fettiger Lebenserfahrung triefenden Weisheiten werden: «Ich han letschti Ravioli gmacht. Weisch so richtig im Wasser! Dänn hani kei Sauce gha und einfach 50 Gramm Butter inere Pfanne gschmolze und drüber gleert.»

 

Wer das Rätsel lösen bzw. aufs Hockey ummünzen kann, sendet seine Antwort mit dem Betreff «Knacknuss Roman» an info@rollingstoned.ch oder mit einer geschmackvollen Postkarte an Inlinehockey Club Rolling Stoned Tuggen, Gweerhofstrasse 15,
8853 Lachen. Die kreativste und damit richtige Antwort gewinnt. Mündliche Teilnahmen werden nicht akzeptiert. Einsendeschluss ist vor dem nächsten Bericht voraussichtlich Mitte Kalenderwoche 20 oder – je nach Verlauf des nächsten Spiels gegen Sursee – gar nie... Der Gewinner wird im nächsten Bericht lobend erwähnt und erhält einen Überraschungspreis... Uuuuuuu!!!

 

Nun also zu den letzten drei Spielen. Die Kurzversion: Tuggen 2 verlor mit einem Torverhältnis von insgesamt 30:4 oder so... Nun ja, auch wenn es nur schwer zu glauben ist: Das klingt jetzt schlimmer als es tatsächlich war. Dies ist übrigens keine Stelle, an der ein Lacher angebracht ist! Gegen Wil hielten die Spasskanonen lange Zeit gut mit, lagen zur Pause nur 3:1 hinten und das auch nur wegen eines in Überzahl kassierten Treffers rund 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff. Wie so oft hatten die Tuggner aber wieder eine Schwächephase oder etwas weniger diplomatisch formuliert: Die Grossmütter aus dem Altersheim in Oberpfupfiken hätten mit ihren Rollatoren und Stricknadeln wohl mehr Gegenwehr geleistet. Wobei man noch sagen muss, dass der Rollatoren Strickclub Oberpfupfiken (kurz RSC) ein besonderes erfahrenes und konditionell besser aufgestelltes Team ist als RST 2. Am Ende resultierte jedenfalls ein 9:2 für Wil. Da konnten auch Philip Zellweger und Nino Marzan nichts mehr ausrichten, die nach einem Besuch der internationalen Kulturpflanzenausstellung in Amsterdam gegen die Ostschweizer mittaten.

 

Ein wirkliches Katastrophenspiel lieferte Tuggen 2 eigentlich nur gegen die Z-Fighters ab. Der Autor schweigt sich an dieser Stelle darüber aus, da er ansonsten böse Erinnerungen wecken könnte und weil er verhindern will, dass dieses Spiel einst in die Geschichtsbücher eingehen kann. In die Köpfe der Tuggner haben sich die Ereignisse jedenfalls tief eingefressen. Albträume, unkontrollierte Alkoholexzesse und nächtliche Sprachnachrichten im Team-Chat waren die Folge. Das Geschehene wollte zuerst aufgearbeitet werden, was jeder auf eine andere Art tat. Wenig Anklang fand leider das von Assistenzcoach Dino Regli angebotene Tier Yoga auf dem Vitaparcours im Buechberg. Einzig der 200-Kilo-Captain war anwesend, da er ein grosser Fan von Tiergeräuschen ist und ihn Regli mit einem Grillplausch im Anschluss lockte.

 

Nun noch zur 8:0-Pleite gegen die Hünenberger Grizzlys. Dieses Spiel war im Grunde eine Steigerung gegenüber den Z-Fighters. Wenn auch das Resultat etwas gar krass aussieht, standen die Tuggner grundsätzlich eine solide Box. Hünenberg wusste jedoch auch die kleinsten Fehler auszunutzen. Offensiv lief dagegen nicht viel. Schon in der Angriffsauslösung haperte es. Dennoch holperten und stolperten einige Tuggner hin und wieder vors gegnerische Gehäuse. Eine gelungene Aktion zeigte einmal mehr der Captain, der seine Rundungen schwungvoll in Szene setzte und nach einem virtuosen Tanz mit dem Gegner den Puck gut zwei Meter am Tor vorbeischoss. Der Autor ist ziemlich sicher, ein Raunen auf den Zuschauerrängen vernommen zu haben. Es könnte aber auch nur der Wind gewesen sein, der durch die Halle in Hochdorf zog.

 

Weiter positiv hervorzuheben: Urban Züger fand den Heimweg nach einem Abstecher auf der Autobahn in Richtung Zürich doch noch, auf der Rückfahrt wurde Stopp im MC Donalds gemacht und David Knobel und Roberto Mettler belegen mit je 22 Minuten inzwischen bereits die Plätze zwei und drei in der Strafenliste. Weiter so Jungs!!!

 

Einen Sonderabsatz widmet der Autor an Nachwuchshoffnung Gilles Kessler, einer Koryphäe der Nörgelei und Dribbling-Künstler bis zum bitteren Ende – einem echten Tuggner also. Er hat sich kürzlich erkundigt, warum sein Name noch nie in einem Matchbericht aufgetaucht ist. Gilles, diesen Absatz hast du dir trotz Abwesenheit im letzten Spiel verdient. Ich entschuldige mich aufrichtig, dich bisher in der Serie von Pleiten, Pech und Pannen noch nicht erwähnt zu haben – du Lauch!

 

Nun gut, am Sonntag geht es gegen Sursee. Wichtig: Es ist Muttertag!!! Also vergesst gefälligst nicht euren Mamis vor oder spätestens nach dem Spiel ein paar Blüemli zu bringen!!! Ausserdem darf man sich freuen: «The Speed» Simon Lutz is back!!! Torverhältnis nim dich in Acht!!!

 

Herzlichst, euer Autor

 

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Erste Mannschaft startet in den Cup 2017/18

Das Fanionteam bekam es am Samstag im ersten Ernstkampf des Wintercups gleich mit dem Titelverteidiger und Lokalrivalen ihcSF Linth I zu tun. Zusätzliche Brisanz verleihte diesem Derby der Fakt, dass dies zugleich der erste Ernstkampf des Teams unter dem neuen Head-Coach Friedli war.

Der Traum vom ersten Titel ist ausgeträumt

Der IHC Rolling Stoned Tuggen verlor im Play-off-Final sowohl das Hin- als auch das Rückspiel (2:3, 2:6) und muss den Schweizer Meistertitel dem verdienten Sieger Laupersdorf überlassen.

NLA Finale

RST FÄHRT MIT DEM CAR NACH OLTEN ANS ERSTE FINALSPIEL GEGEN DEN HC LAUPERSDORF!! MIT ZWEI BEEINDRUCKENDEN SIEGEN IN ZWEI PACKENDEN SPIELEN GEGEN DEN IHCSF LINTH HAT SICH UNSERE 1. MANNSCHAFT DEN FINALEINZUG MEHR ALS VERDIENT.

Tuggen IV – Saisonende

Auch das letzte Saisonspiel gegen March-Höfe ging klar mit 5:2 verloren, obwohl der Start mehr erhoffen liess.

Tuggens NLA-Team gewinnt auch letztes Qualispiel

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