Tuggen II - Reifenpannen und Eiersalat

17.06.2017

Zu Beginn eine kleine Anmerkung: Immer wieder wird der Autor darauf angesprochen, wieso er sich mit den Spielberichten so – bitte entschuldigen Sie den Ausdruck –«verdammt» lange Zeit lässt. Leider haben viele den Eindruck, der Autor würde sich nach den Spielen jeweils in seine Residenz in den Buechbergwood-Hills zurückziehen und dort auf dem Balkon bei einem Gläsli gekühltem Rimus, Kobe-Rind-Häppchen mit Kaviar-Blattgold-Topping, Seesicht und einer Schallplatte mit Meisterwerken von Johann Sebastian Bach seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die Realität sieht leider anders aus. Eingebunden in den harten Journalistenalltag hetzt der Autor von einem Meeting zum Nächsten und das auch noch ganz ohne (Achtung: Paid Post) Berocca Boost mit hochdosierten B-Vitaminen (Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel, bitte lesen sie die Packungsbeilage oder auch nicht, ist mir doch Wurst!). Und wenn der Autor nicht gerade herumhetzt, sitzt er auch nicht im Liegestuhl, während ihn die Sonnenstrahlen im Gesicht kitzeln, sondern auf einem Bürostuhl vor einem kleinen Bildschirm. Das einzige was ihn kitzelt, sind die an seinen Schläfen herunterkullernden Schweissperlen. Dabei tippt er den lieben langen Tag unaufhörlich Buchstaben in seine Datenverarbeitungsanlage, die aneinandergereiht möglichst viel Relevanz ergeben sollten. Und dann, in seiner Mittagspause, wenn draussen tatsächlich Sonne und lecker Essen warten würden, tippt er mit letzter Kraft zwischen Coop-Carpaccio und Munz-Schoggistängeli auch noch den Spielbericht, bevor sein trister Alltag als «Schreibmaschine» sowieso weitergeht. Deshalb bittet der Autor seine Leserschaft hiermit unaufrichtig um Entschuldigung für seine regelmässigen Verletzungen des journalistischen Aktualitätsgebots, dass die heutige Jugend mit all den Onlineplattformen eben gewohnt ist. Der Autor versucht dafür etwas anderes zu bieten, einen echten Mehrwert etwa mit alternativen Fakten und viel Wissens- und wieder Vergessenswertem statt dieses geistlosen nur auf Klickzahlen bedachten Sensationsunterhaltungsboulevardbullshitjournalismus.

 

Wenn Sie diesen Text nicht liken und an mindestens zehn Personen weiterleiten, wird Sie für ewig das Pech verfolgen.

 

Apropos Mehrwert blablabla, der Autor erhielt nach seinem letzten Spielbericht einen Brief von Trudi Hugentobler aus Uznach. Die 59-jährige Lokalhistorikerin erforscht seit mehreren Jahren die Historie ihrer Gemeinde. Erst kürzlich hat sie bei ihren Recherchen in den Archiven des Klosters St. Othmarsberg während eines Nickerchens des Aufsicht habenden Mönchs die Gelegenheit beim Schopf gepackt, die «Verbotene Abteilung» zu durchstöbern. Neben zahlreichen Schmuddelfilmen auf VHS-Kassetten fand sie dort auch einen verstaubten DVD. Trudi war sich sicher, dieser Film erhält die Geheimnisse über Uznach, die sie jahrelang gesucht hat. Und tatsächlich wurde sie Zeuge einer unglaublichen Geschichte, die auch den Tuggen-2-Ex-Topscorer Jan Kessler in ein völlig neues Licht rückt...

Die Geschichte beginnt lange vor Jesus, Sitting Bull und Tupac Shakur im beschaulichen Uznerland, als der junge Hayvan Janodo Kesselbro von seinem Onkel einen Zauberstock erhält, dessen wirkliche Identität als «Stock der Macht» ihm siebzehn Jahre später vom Zauberer Dinosaurisus Reglius, einem alten Freund seines Onkels, enthüllt wird. Der Stock beinhaltet einen Teil der Persönlichkeit und der Macht eines Dunklen Inlinehockey-Herrschers, der all seine Bemühungen darin setzt, den Stock zurück zu gewinnen. Janodo wird die Aufgabe erteilt, den Stock sicher zu verwahren und ihn nicht in die Hände des bösen Widersachers fallen zu lassen. Dabei wird er unterstützt von seinem treuen Bruder Gillesweis Gammelschuh...

Trudi glaubt, dass der Stock noch immer sicher im Besitz der Sippe der Hayvans – bei Jan und Gilles Kessler ist. Und sie warnt: «Die Gefahr ist noch nicht vorbei! Er muss in der Höllenhitze von Kaltbrunn zerstört werden, damit der Ligaerhalt in der NLB geschafft werden kann!»

 

Trotz Kesslers Bemühungen – etlichen Stockfouls und insgesamt 16!!! Strafminuten im Spiel gegen Sursee – gelang das Unterfangen nicht. Doch sein Ansage: «Was los Digga ahnma!? Ich battle jeden, egal wie viel Fame er hat! Two middle fingers for the haters!» machte Mut und so konnte die Schlacht gegen Suree dennoch 5:2 gewonnen und damit Abstiegssorgen aufgeschoben werden. Dies neben HayJAN aber auch dank einer beherzten Leistung des restlichen 8-Mann-Kaders. Mit dabei auch wieder eine Verstärkung aus der 3. Liga, und das war diesmal kein geringerer als Michael «Cashflow» Heuberger, dessen Bilanz als Team-2-Abwehrhüne noch viel positiver gezogen werden kann als die der Clubfinanzen. Ansonsten fanden sich die üblichen Verdächtigen auf dem Matchblatt, die trotz bestem Sommerwetter vor einer eindrücklichen Kulisse von mindestens zehn Zuschauern auflaufen durften. Darunter auch «Teamkrüppel» Phlip Zellweger, von dem schon gemunkelt wurde, er hätte sich auf dem heimischen Liegestuhl wundgelegen. Und mit «NHL-Feusi» auch ein Star der ersten Stunde und Torschützenkönig von Dürnten, der mittlerweile im hohen Alter von fast schon 30 sein Comeback gibt. Sie sahen wie gewohnt Unprofessionalität auf höchstem Niveau, aber auch einen echten Kampf um Punkte, denn auch Sursee brauchte diese dringend. Selbst das Material hielt den Belastungen teilweise nicht mehr Stand, so dass Remo Largo eine Reifenpanne zu schaffen machte und dem Autor gar das ganze Fahrwerk auseinanderzubrechen drohte. Aber auch die Emotionen waren dem Bersten nahe und neben dem einen oder anderen verbalen gab es auch mal einen echten Hieb. Einen solchen erwischte beispielsweise Urban Züger in seine (Sponsored Content) «Schweizer Eier, Morgens, Mittags, Abends». Der im nächsten Training irgendetwas von in die «Muffe blasen» erzählte, was den Autor in seiner Meinung verstärkte, dass es ihm wohl wieder besser geht (Eine Muffe ist ein Bauelement zur unterbrechungsfreien Verbindung zweier Rohre oder Kabel und das Gegenstück zum Nippel... was Züger für seine Arbeit braucht... Wers glaubt...).

 

Nun gut, wie bereits verraten ging es für die Tuggner trotz einigen Blessuren, Sach- und Dachschäden gut aus und sie bescherten sich mit dem Sieg wohl das schönste Geschenk des Wochenendes selbst – und Zuschauer Zellweger zumindest das zweitschönste, gleich nach dem Besuch von Justin Bieber in der Schweiz. Lobend zu erwähnen gilt es einmal mehr Torhüter Sven Rüegg, der das Spiel nicht nur mit lediglich zwei Gegentoren sondern laut offiziellem Matchblatt mit fünf Assists beendete. Leider erneut nicht mit von der Partie waren Roberto Mettler (Internationaler Wettkampf im Spunten-Staffel-Saufen in Mallorca) und Captain Roman Rothe, der wegen des fehlenden Trainings gemäss der Elefantenwaage in Knies Kinderzoo wieder stolze 220-Kilo wiegen soll. Sein ehemaliger Trainer F. L. unterstützt ihn allerdings bei seiner erneuten Gewichtszunahme: «Rothe ist der einzige Spieler im Verband, der gleichzeitig schiessen und dem Torhüter die Sicht nehmen kann.» Passend hierzu noch des Captains neuste Manifestation seines genialen Verstandes: «Selber fresse macht feiss...» PS: Am Wochenende gilt es gegen Jona und Stansstad nochmals ernst, also Stock der Macht einpacken.

 

Herzlichst, euer Autor

 

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