Tuggen II - Trash Game

24.05.2016

Anmerkung der Redaktion: Der nachfolgende Spielbericht ist wegen Darstellungen von Gewalt sowie etlichen Kraftausdrücken für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet. Auch anderen Personen mit übermässigen Aggressionen gegen Tuggen 2 beziehungsweise einzelne Protagonisten des Teams wird vor dem Konsum folgender Zeilen zur Beruhigung eine grosse Tasse Kamillentee oder noch besser ein ordentlicher Joint empfohlen.


Liebe Kinder, wenn ihr jetzt immer noch am Lesen sein solltet, das mit dem Joint war nur ein Witz. Ich weiss, ihr kommt an das Zeug nur schwer ran. Ihr könnt alternativ auch an Klebstoff schnüffeln. Nein, Spass bei Seite – ehrlich, der Spass ist nacher vorbei – der Autor kann euch nicht davon abhalten, fortzufahren. Und offenbar seid ihr ja schon genug alt um Lesen zu können und eure Eltern lassen euch auf Soziale Netzwerke. Also selber schuld. Dennoch hier noch ein Tipp: Haltet euch an die in der Schule und von euren Eltern beigebrachten Methoden zum konstruktiven Umgang mit Konflikten und nehmt euch die Spieler der folgenden Teams NICHT als Vorbilder. Haltet einfach die Augen zu, wenn es euch zu viel wird…


Der Autor lehnt jegliche Haftung für Pausenplatzschlägereien ab und will nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn jemand Basel und Basler in Zukunft nicht mehr oder noch weniger mögen sollte. Besten Dank.


Endlich darf  der Autor der letzten beiden Spielberichte auch einmal über einen Sieg berichten. Im Heimspiel in Kaltbrunn «schlug» Tuggen 2 die Muttenz Legends mit 3:2. Dieser Sieg ist vor allem mit viel Genugtuung verbunden, verlor man doch das letzte Spiel gegen den gleichen, sich im Tabellenkeller befindlichen, Gegner noch mit 5:2. Besonders frustrierend war das damals, weil die «Muttenz Legends» vor allem in Sachen Fouls und Trashtalk «legendär» sind und bis auf einzelne Spieler nicht gerade für ihren Spielwitz und ihr Können. Oder mit anderen Worten: Diese sch**** h**** M****“ müsste man eigentlich in Grund und Boden fahren.

 

Doch eben gerade dieses «in Grund und Boden fahren» verstanden wohl einige Tuggner Akteure am Sonntag etwas falsch. Mit drei kompletten Blöcken hätte man die Möglichkeit gehabt, die nur mit sechs Feldspielern angereisten Basler müde und schwindlig zu spielen. Stattdessen nahm man eine um die andere Strafe. Allein bis zur Pause wurden sieben Strafen gegen die Tuggner ausgesprochen. Man rechne 7x2=14 von 25 Minuten, in denen die Tuggner einen Mann auf dem Strafbänkli hatten und somit oft in Unterzahl agieren mussten. Eine kräftezehrende Angelegenheit bei der Hitze vom Sonntag. Da verwundert es wenig, dass sich Tuggen nach zwei schnellen Treffern von Simon Lutz in der zweiten Minute und Roberto Mettler in der fünften Minute schwer tat und Muttenz auf 2:2 herankam.

 

Die Tuggner Strafen machte zum einen der übliche Verdächtige Jan Kessler (zwei Strafen vor der Pause). Aber auch Urban Züger und Lukas Mettler nahmen je zweimal draussen Platz sowie einmal Philip Zellweger. Liebe Kinder, eben diese genannten Herren sollt ihr euch nicht als Vorbilder nehmen. Zumindest nicht auf dem Hockeyfeld. Wobei Urban Züger lieber überhaupt nicht… Was die Strafen angeht: Die Gründe reichen von f*** D*** bis zu blinden Schiris. 

 

Für Verwirrung sorgte in der Pause die Aussage von Torhüter Marzell Züger, der die Verteidiger anwies, die gegnerischen Stürmer lieber vorbeiziehen zu lassen als ihm im Weg herum zu stehen. Eigentlich ist dies sowieso meist die gängige Praxis der Tuggner Verteidiger. Nur wusste niemand, dass der Torhüter diese bevorzugt. 

 

Auch nach der Pause gingen die Teams nicht weniger zimperlich miteinander um. Vielleicht hat auch der Autor mit seinem letzten Spielbericht zu der aggressiven Grundstimmung beigetragen, in dem er die Muttenzer als «Joggelis aus Basel» bezeichnete. Dieser Bericht wurde nämlich offensichtlich von den Muttenzern gelesen, was aus dem eigenen Spielbericht hervorgeht:

Sieben «Joggeli» verlieren nur knapp gegen 14 «Tuggen», lautet der Titel des gestern veröffentlichten kurzen Textes der Muttenzer.

 

Die sieben «Joggeli», von welchen übrigens einer nur als Attrappe mit Jogginghose und Flip Flops auf der Ersatzbank war, kamen auch in der zweiten Hälfte nicht viel mehr vor das Tuggner Tor als es in der ersten Hälfte der Fall war.  Die Tuggner, welche sich emotional wieder eingerenkt hatten, konnten in der 34. Minuten dann endlich wieder verdient in Führung gehen.

 

Dimiti Beer, so hiess der Torschütze. Besonders hervorzuheben ist, dass dies sein erstes Tor in der 1.Liga war. Dementsprechend unrutiniert war auch sein Torjubel und man war froh, als das Ganze wieder zu Ende war.

 

Etwas besonders erwähnenswertes passierte kurz darauf. Die Prügeleinlage, des mit Steroiden vollgepumpten Muttenzer, dachte er doch tatsächlich mit einem grossen Bizeps brächte man unseren Felsen David Knobel zu Boden. Dieser jedoch lachte nur und in seinem Kopf erklang sein Lieblingssong «Hit me baby one more time» von Britney Spears. Leider liessen dies die Unparteiischen nicht zu.

 

Das Spiel war nun geprägt von vielen Showeinlagen der Basler. So spielte der eine beim Bully gleich den sterbenden Schwan und andere liessen sich Fallen, wie Luis Suarez dies in seinen besten Zeiten tat. Als zwischendurch wieder mal Hockey gespielt wurde, verursachte der Oldie im Team (jeder weiss von wem hier die Rede ist) einen Penalty, bei welchem sich der gefoulte wie seine Freunde vom FC Basel zuerst einmal eine Minute auf dem Boden wälzte und danach den Penalty souverän vergab. Zu erwähnen ist hier der super Hechtsprung, welcher Goalie Züger hinlegte.

 

Auch das Tor, welches die Legends zwei Sekunden nach der Schlusssirene schossen, war Grund dafür, dass die Basler nach dem Spiel wie die kleinen Kinder am 1. Mai in Zürich Steine warfen. Nicht auf die Tuggner sondern auf die schöne Wiese neben der Halle. Arnold Schwarzenegger von den Muttenzern hatte jedoch immer noch nicht genug und forderte den Captain der Tuggner vor der Halle noch zu einem verbalen Duell heraus.

 

Genug gesagt: Tuggen gewinnt verdient aber knapp, in einem Spiel welches vor allem von vielen Strafen geprägt war und sind somit wieder Leader in ihrer Spielklasse. Und eines vorab alle sind froh, müssen sie nicht nochmal gegen die Basler spielen, den in den Playoffs wird man sich kaum sehen. (U.Z)

 

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